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Juni 2007

Völlig losgelöst –
Entkopplungsmatte Durabase CI trägt Autos von Opel

 

Ein bis zwei Tonnen auf vier Quadratmetern: Autohändler wissen genau, was ihr Fußboden so alles aushalten muss. Ein schäbiger Riss in den Fliesen – und die schöne Präsentation ist dahin. Rausschlagen und erneuern? Das kann teuer werden. Raffinierter ist da schon die Lösung, die Opel-Vertragshändler Klaus Günther gewählt hat. Als sein Bodenbelag im März 2007 erneuert werden musste, setzte der Händler aus Ransbach-Baumbach auf ein unsichtbares Detail: Er ließ die alten Fliesen drin und vertraute auf den Einsatz der Dural Verlegematte Durabase CI.

 

Alte Fliesen – Verlegematte – neue Fliesen: Die Sandwich-Technik von Dural hat in der Tat nur Vorteile. Das zeigt schon ein kurzer Blick auf die Bauzeit. 450 Quadratmeter in nur einer Woche – schneller ist ein alter Fliesenbelag wohl kaum zu erneuern. Hätten die Fliesenleger auf klassische Weise gearbeitet, wäre wohl ein ganzer Monat vergangen.

Eine Woche Bauzeit

Günter Steuder, Inhaber des gleichnamigen Fliesenfachgeschäfts aus Ransbach-Baumbach, hat die Verlegearbeiten im Autohaus Günther durchgeführt. „Zu der Verlegematte gab es eigentlich keine Alternative“, sagt der Handwerker rückblickend.  Hätte er den alten Belag erst entfernen müssen, hätte er die vorgegebene Bauzeit niemals einhalten können. Allein der neue Estrich hätte wahrscheinlich vier Wochen aushärten müssen. Zumindest, wenn er klassische Produkte verwendet hätte. Das Projekt im Opel-Haus musste jedoch in einer Woche fertig sein. „Das war eine Terminarbeit“, sagt Steuder. Spielraum gab es praktisch keinen.

 

Ein Autohaus ohne Präsentationsfläche ist schließlich auch der Albtraum eines jeden Verkäufers. Klaus Günther war deshalb mehr als froh, dass die Arbeiten in so kurzer Zeit abgeschlossen werden konnten. Dass der Bodenbelag erneuert werden musste, daran gab es allerdings keinen Zweifel. Genau 23 Jahre haben die alten Fliesen gehalten, zuletzt zeigten sich immer deutlichere Gebrauchsspuren. Dünne Spannungsrisse hier, kleine Bruchstücke dort. Außerdem drängte Opel auf ein einheitliches Erscheinungsbild.  Auch in Ransbach-Baumbach sollten die so genannten „Opel-Fliesen“ von Marazzi verlegt werden.

Problemlose Rissüberbrückung

Was war zu tun? Auf Seiten von Dural schaltete sich Manuel Frensch aus dem Vertriebsteam Deutschland ein, der den Fliesenfachbetrieb Günter Steuder bereits von früheren Projekten her kannte. Frensch schlug Steuder den Einsatz der Verlegematte Durabase CI vor. Begründung: „Sie ist rissüberbrückend, das war in diesem Fall besonders wichtig“, erklärt Frensch nach Abschluss der Arbeiten. Außerdem trägt Durabase CI mühelos schwere Lasten. Und das war im Autohaus Günther natürlich eine Grundvoraussetzung.

 

Die Matte von Dural funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Der neue Fliesenbelag wird praktisch komplett vom alten Untergrund entkoppelt. Das heißt:  Egal, wie sich der alte Boden verhält – es hat keine Auswirkungen auf den neuen, steifen Fliesenbelag. Schwingungen, Bewegungen, Dehnungen: Durch die Trennung von Boden und Belag wird alles abgefedert.

Nur gute Erfahrungen

Für das Team vom Fliesenfachgeschäft Günter Steuder war die Arbeit mit Durabase CI keine besondere Herausforderung mehr. „Ich hatte die Verlegematte auch schon vorher im privaten Bereich eingesetzt“, erklärt Steuder nach Abschluss der Arbeiten. Zum Beispiel in Küchen, in denen Fliesen auf alten Holzfußböden verlegt werden mussten. Seine Erfahrungen? „Die Matte ist ideal. Wir haben damit wirklich nur gute Erfahrungen gemacht.“ Die Verlegematte von Dural ist seiner Meinung nach ein absolut sicheres System.

 

Die Vorteile von Durabase CI liegen vor allem in der hohen Steifigkeit und dem optimalen Verbund zum Dünnbettmörtel. Diese Ergebnisse werden durch spezielle Mattenvertiefungen mit aufkaschiertem Gitternetz sichergestellt. Das Material ist dehnungsfähig und unverrottbar. Selbst aggressive Stoffe und Flüssigkeiten wie Laugen, Lösemittel oder Öle können dem gelben HDPE (Polyäthylen hoher Dichte) nichts anhaben. Trotzdem besticht Durabase CI durch eine hohe Wasserdampfdiffusionsdichtigkeit. Besonders interessant ist natürlich auch die geringe Aufbauhöhe. Sie beträgt gerade einmal 3,0 Millimeter.

Verlegung leicht gemacht

Die Dural-Verlegematte wird mit Dünnbett-Flex- oder Fliesbettmörtel am Boden fixiert. Für das Aufbringen des Mörtels eignet sich am besten eine Zahnleiste von 4 x 4 Millimetern. Wichtig dabei: Der Fliesenkleber muss dem Untergrund angepasst sein. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die besten Ergebnisse mit hydraulisch abbindenden Mörteln erzielt werden. Die Matte selbst wird mit der Rückseite (auf der sich das Trägervlies befindet) vollflächig in den frisch aufgetragenen Mörtel gedrückt. Der Dünnbettmörtel muss sich mit dem Gewebevlies unter der Durabase-CI-Matte mechanisch gut verbinden. Über Bewegungsfugen sollte Durabase CI getrennt werden. Für Stöße, Wandanschlüsse und Übergänge gibt es Sonderzubehör (Durabase WPF Dichtband oder Durabase WP). Innen- und Außenecken sowie Anschlüsse an Abflussrohren werden mit Durabase-WPF-Eckstücken oder WPF-Dichtmanschetten abgedichtet.

 

Die Fliesen werden nach der Durchhärtung der Mattenverklebung hohlraumfrei im Dünnbettverfahren verlegt. Dabei wird der Dünnbettmörtel so aufgetragen, dass er sich in den Mattenvertiefungen verteilt. Das heißt: Ein Haftverbund mit dem Klebemörtel wird vermieden. Untergrund und Belag sind entkoppelt.

Auf Nummer sicher

Im Autohaus Günther ist man durch diese intelligente aber im Prinzip einfache Technik auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Und das ist auch gut so. Denn die neuen Fliesen sind gleich auch noch ein Vielfaches größer als die alten. Waren sie vorher nur 25 x 25 Zentimeter groß, so sind es jetzt schon 30 x 60 Zentimeter. Und grundsätzlich gilt: Je größer die Fliese, desto anfälliger ist sie auch für Brüche und Risse. Deshalb kann man eigentlich gar nicht vorsichtig genug sein.

 

Der Einsatz der Verlegematte Durabase CI hat aber noch einen ganz anderen Vorteil. Durch die extrem kurze Bauzeit werden selbstverständlich auch Kosten gespart. „Unser System ist auf jeden Fall günstiger, als wenn nach der klassischen Methode gearbeitet wird“, erklärt Dural Vertriebsmitarbeiter Manuel Frensch.

 

14 Autos auf 450 Quadratmetern: Die Präsentationshalle in Ransbach-Baumbach hat auch in Zukunft Schwerstarbeit zu leisten. Aber dafür ist sie auch ausgelegt. Bis zum Ende der 90er Jahre hatte man noch versucht, Beschädigungen von Keramikbelägen mit unterschiedlichen Aufbaumassen entgegenzuwirken. Nachteile waren jedoch sowohl die extreme Aufbauhöhe als auch die aufwändige Verarbeitung.

Einsatz auch im Außenbereich

Mit Durabase CI gehören diese Probleme endgültig der Vergangenheit an. Außerdem ist die Verlegematte auch noch extrem flexibel. Sie kann nämlich nicht nur im Innen- sondern auch im Außenbereich verwendet werden. Einsatzgebiete für die Entkopplungsmatte sind zum Beispiel Balkone und Terrassen, die abgedichtet werden müssen. Im Verbund mit dem Fliesenbelag wird verhindert, dass Sickerwasser in die Konstruktion eindringt und dort nachhaltige Schäden anrichtet. Außerdem können selbst problematische – das heißt brüchige – Untergründe durch Entkopplung zu einer sicheren Trägerschicht werden.

 

Durabase CI wird in Rollen von einem Meter Breite geliefert. Die Rollenlänge beträgt wahlweise 5, 10 oder 25 Meter.

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